Freundeskreis    ALT- MASSENHEIM

Nicht jeder Hochheimer ist ein Massemer - aber jeder Massemer ein Hochheimer - ! gibt`s  nicht´s - leider dran zu rütteln.


Auf den Folgeseiten finden Sie Berichte über Wege und Strassen welche unseren Ort berühren, besser gesagt - drumherum berühren.

Denn direkt durch das - Ort - ging in alter Zeit nur die Straße von und nach Hochheim. (eventl. gerade Verlängerung Diedenbergen)

Der Nächstliegende Weg - heute Straße ist die alte Fernstraße von der Mainfurt bei Rüsselsheim in den Taunus - Niederhausen - Idstein.

Aber selbst die war vom alten Ortseingang (Obertor) 100 mtr. entfernt. Massenheim war also im Ursprung kein Straßendorf wie hier und dort zu lesen und hören ist sondern ein Ringdorf mit halbwegs durch Gebäude und Mauern, heute noch gut erkennbar, nach außen gesichertem Abschluss.

Das Grundstück Hauptstrasse 11 z.B. war nach der heutigen Gartenstrasse mit einer Mauern und Gebäuden begrenzt, welche sich heute noch teilweise erkennbar um das – „Ringdorf“ zogen - also Wehrmauern. Man hat hier eine eiserne Speerspitze gefunden und ein Mittelstück eines Schildes man kann sich eine Geschichte dazu ausdenken.

Die Pfarrgasse war, für uns heute kaum vorstellbar bis vor dem 1. Weltkrieg noch durch einen Verbau in Höhe der Einmündung der Hintergasse (Alte Dorfgasse) als Durchfahrt unpassierbar.

Aus diesem Ring brach zuerst die Neugasse und Gartenstrasse soweit im nahen Ortsbereich gelegen aus, und bei der vorletzten Jahrhundertwende die Wickerer- und Wallauer Straße

Massenheim lag wie hier und heute noch in vieler Hinsicht feststellbar

"Immer mittendrin und doch außen vor".

Zum Glück!


Aktuell zum Dirreberjer Wäg!



Sicher ist er nicht den allerbesten Zustand aber es ist ja nur ein Weg. Benutzt wird er als Fahrweg – Gehweg - Radweg.
Berechtigt Diesen zu nutzen sind erst einmal alle Anlieger, landwirtschaftliche Fahrzeuge, - und seid dem die – Natur – in „Wald und Feld“ für jeden offen auch für die Radfahrer = alle Bürger!

Teil-finanziert wurde das was zurzeit als Überreste sichtbar vorhanden ist von den Grundstückseigentümern, sprich auch Landwirten und öffentlichen Mitteln (Grüner Plan). Aus Letzterem ist das Recht der allgemeinen Nutzung, (Radfahrer) gegründet und nachvollziehbar, nicht ohne Schmerzen für die Landwirte.

Ein Argument das die Stadt die Reparatur oder Verschönerung - beides stimmt - unbedingt machen muß ist das Argument, daß ein Kind in einem Loch gestolpert sein soll.

(Bei Argumentation  Kindern in das Spiel zu bringen ist immer etwas zweischneidig weil in der Regel keine Sachlichkeit dann mehr gegeben ist). (Postfaktisch??)
Den wie in diesem Fall ist es auf der ganzen Welt nicht zu vermeiden, dass Kinder eher als Erwachsene nun man stolpern, dies sogar ohne Straßenschaden).

Der Weg ist im mittleren Teil wirklich auf ca. 200 lfm sehr desolat und es wäre für alle Nutzer schön und gut ihn zu verbessern. Dies ist schon 30 Jahre ein Wunsch weil er zur damaligen Zeit für die Nutzer eine unmögliche holprige und strapaziösen Strecke war.

In der Zwischenzeit haben sich aber die Fahrzeuge mit denen die Landwirte den Weg benutzen von harten Stühlen zu gefederten und gepolsterten bequemen Sitzmöbeln verwandelt. Die breiten Gürtelreifen der heutigen Schlepper schlucken jedes der vorhandenen Löcher, gleichen fast alle Unebenheiten aus. Dies nicht einzubeziehen und zu berücksichtigen wäre etwas unverantwortlich gegen den die diesen neuen Weg bezahlen sollen - müssen.

Sicher wäre ich auch nicht, dass die heutigen Aktivisten die etwas komplizierte Wasserführung des Umfeldes verantwortlich mit einbeziehen, denn die Dauerhaftigkeit der mutmaßlichen teuren Reparaturen hängen sehr davon ab.

Die neueste Hochheimer Marke um das - Fremdwasser - (behördlicher Fachausdruck für Wasser, meist Regenwasser, mit ungeklärter Herkunft) zu entsorgen, - man entfernt den Wegrand und läßt das Wasser einfach auf Privatgrundstücke laufen.

Idee ist gut aber verursacht auch Kosten. Gelöst ist das Problem nicht nur verschoben.

Letzt hat der BGM eingeladen, - zu einer Aussprache über freiwilige Zuzahlungen der Anlieger, sprich Nutzer.
Aber beim Wort - Nutzer - gab es schon in paar Auslegungsmöglichkeiten, aber es war und ist allen bekannt, dass es - DIE - Gerechtigkeit auf Erden nicht geben kann. Man wird mit irgend einem Kompromiss leben müssen.